Dieses Blog durchsuchen

Wird geladen...

Tags

Landschaft (114) Technik (93) Lippe (72) Makro (63) Objektiv (56) Herbst (46) Reise (45) OM-D E-M10 (44) Frühling (42) Hinweis (38) Wald (38) Bearbeitung (37) Olympus (36) E-PM1 (34) Leopoldshöhe (34) Blumen (33) Farben (32) Reisefotografie (31) Tiere (30) Wandern (28) Winter (27) Sommer (22) Insektenmakro (19) Monochrome (19) Grün (15) Stadt (15) Internet (14) Nordsee (14) Art-Filter (13) Hamburg (11) Magic (8) Rügen (8) Harz (6) Test (5) Auqarium (4) Lensbaby (4) Schwaney (3) Dänemark (1)

Dienstag, 17. Januar 2017

Wistinghauser Senne # Schottische Hochlandrinder

Die Senne ist eine Landschaft in Ostwestfalen-Lippe. Grob erstreckt sie sich zwischen Paderborn, Detmold, Bielefeld und Gütersloh. Im nördlichen Teil südlich der kleinen Stadt Oerlinghausen befindet sich die Wistinghauser Senne. Das Gebiet ist Teil des Naturschutzgroßprojektes "Senne und Teutoburger Wald". 
Die Naturschutzgroßprojekte dienen dazu national bedeutsame Landschaften langfristig zu schützen.
Im Rahmen des Projektes werden in der Wistinghauser Senne Exmoor-Ponys und Schottische Hochlandrinder in riesigen Koppeln gehalten. Die halbwilden Tiere sind ganzjährig draußen und sollen den Wald offen halten. Ziel ist es eine parkartige Landschaft zu schaffen, aus Magerrasen, Heiden und lichten, eichenreichen Wäldern.
Die Koppeln sind insgesamt etwa 200 Hektar groß und viele können begangen werden. Die Wistighauser Senne ist von einem Netz breiter Wege durchzogen.

Nadelbäume sind noch die vorherrschende Baumart. Viele wurden schon abgesägt. Teilweise sieht das natürlich nicht so schön aus, wenn in einem Gebiet viele Baumstümpfe aus dem Boden ragen. Aber es dient dem Naturschutz.
Wenn man das Gebiet erkunden möchte kann der Flugplatz Oerlinghausen als Ausgangspunkt dienen.

Soviel zur Erklärung. Ich bin relativ oft in der Gegend unterwegs, so auch am vergangenen Sonntag. Nicht immer bekomme ich die Tiere zu Gesicht. Das Gebiet ist halt relativ groß und nicht auf allen Koppeln ist der Zutritt gestattet. Die Tiere benötigen natürlich auch Ruhezonen, wo kein Mensch sie stört. Der Waldanteil ist auch relativ hoch, so dass die Tiere zwischen den Bäumen nicht leicht zu entdecken sind. Mit etwas Glück befindet sie eine Herde aber auch direkt auf dem Weg und man kann sehr nahe herangehen. Zumindest die Rinder haben wenig Scheu. Mit ihren riesigen Hörnern sind sie auch sehr respekteinflößend. Auf Hinweistafeln wird geraten immer einen Sicherheitsabstand von 15 oder 20 Metern einzuhalten. Auf den Wegen ist das allerdings nicht immer möglich. Aber ich umgehe die Tiere in einem großen Bogen.
Am Sonntag hatten wir jedenfalls das Glück nach langer Zeit mal wieder Schottische Hochland aus unmittelbarer Nähe erleben zu dürfen. Es waren bestimmt so 10 Tiere, die auf einem Weg standen und auch im umliegenden Wald. Ein großer Bulle stand mitten auf dem Weg und beobachtete die paar Menschlein ringsherum. Am Sonntag waren relativ viele Spaziergänger unterwegs. Etwas mulmig wurde mir schon als der Bulle langsam auf mich zutrottete. Da ist es besser auszuweichen als stehen zu bleiben.
Wenn die Rinder mal muhen oder besser brüllen ist das auch sehr eindrucksvoll.

Die Bilder habe ich mit meiner Olympus OM-D E-M10 gemacht. Als Objektive ist das hervorragende m.ZUIKO 12-40/f2.8 und das sehr kompakte Panasonic 12-35/f4-5.6 zum Einsatz gekommen. Der Autofokus des kleinen Panas findet nicht immer ein Ziel. Wahrscheinlich harmonisiert das Objektiv nicht besonders gut mit der Kamera. Bei meinen anderen Panasonic Objektiven funktioniert der Autofokus perfekt.

Schottische Hochlandrinder in der Senne

Freitag, 13. Januar 2017

Unterwegs # Steinmännchen auf Rügen

Am Strand von Sellin auf Rügen fotografierte ich 2013 Steinmännchen am Strand.

Steinmännchen am Strand

Mittwoch, 11. Januar 2017

Mittwoch, 4. Januar 2017

Olympus Art Filter # Monochrome Film

Was tut der Hobbyfotograf, wenn er mit einer Erkältung zu Hause hockt? Richtig, er testet Funktionen an seiner Kamera, die er bisher noch nicht kennengelernt hat.
Olympuskameras hatten ja schon zur Zeiten der alten Spiegelreflexen die Art Filter an Bord.

Heute habe ich also den Art Filter "Monochrome Film" ausprobiert. Und zwar mit folgender Einstellung:

- Typ 1
- Weißen Rand hinzufügen
- Orangefilter
- neutrale Bildtönung

Von der Bildanmutung her geht der ArtFilter eher in Richtung düster. Details kann man eher erahnen. Passt zum aktuellem Wetter finde ich.

Wegen dem schlechten Wetter und der Erkältung bin ich in der Wohnung auf Motivsuche gegangen.

Hier ist der Filter übrigens sehr humorvoll und treffend beschrieben.

Die Bilder stammen aus der Oly OM-D E-M 10. Das dazu passende Objektiv ist das Panasonic Leica 25/1.4.


Olympus Art Filter Monochrome Film

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Linux Kubuntu # Fotografie: meine Programme, mein Workflow

Vor  ca 10 Jahren bin ich von Windows auf Linux umgestiegen. Ich hatte mich damals für Kubuntu entschieden. Das ist ein Ubuntu-Linux mit der KDE-Oberfläche. Bei dem Linux-Betriebessystem gibt es nicht nur eine Ausprägung die zeitgleich verfügbar ist (wie bei Windows), sondern viele Linux-Distributionen und davon wiederum viele Derivate. Ubuntu zählt sicher zu den bekanntesten Distributionen und der KDE-Desktop ist ein vielgenutztes Derivat.

Linux gilt für Fotografen nicht gerade als erste Wahl. Windows oder Apple-Systeme haben für Fotografen mehr zu bieten. Doch als ich mich für Linux entschied spielte das noch keine Rolle für mich.
In diesem Post will ich beschreiben welche Programme ich für mich zur Bildbearbeitung unter Linux nutze bzw. genutzte habe. Vielleicht ist ja für den ein oder anderen "Linuxer" ein guter Tipp dabei.

Ich bin ein Hobbyfotograf. Mein Bilder veröffentliche im Internet. Einige hängen auch bei mir zu Hause an der Wand und auch ein paar wenige Fotobücher liegen hier herum. Ein Bild hat es auch schon in einen Kalender einer Versicherung geschafft. Ein Profi hat sicherlich völlig andere Ansprüche an seine Bildbearbeitungssoftware als ich.

Meine Bilder für die oben genannten Zwecke haben den Farbraum sRGB. Das ist ein Farbraum mit dem fast alle Anzeigegeräte und auch Drucker/Dienstleister umgehen können. Damit kann man nicht viel falsch machen. Es gibt zwar Farbräume die mehr Farbnuancen darstellen können, aber dafür sollte man sich dann auch einigermaßen mit Farbmanagement auskennen. In den meisten Kameras ist der Farbraum sRGB voreingestellt.

Damit mein Monitor die Farben aber auch korrekt darstellt kalibriere ich ihn von Zeit zu Zeit. Dazu nutze ich den "Spyder3Express". Der ist zwar schon ein paar Jahre alt, aber tut es noch. Für Linux gibt es dazu eine hervorragende Software um das Gerät nutzen zu können: ArgyllCMS und die dazugehörige grafische Oberfläche DisplayCAL. Für andere BS gibt es die Software ebenfalls.

Um meine Bilder auf den Rechner zu importieren und zu verwalten habe ich zunächst Digikam genutzt. Digikam ist ein mächtiges Programm, das auch umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten bietet.  Aber die meisten Funktionen habe ich nie genutzt und die Bedienung war mir immer zu friemelig.
Mittlerweile kopiere ich die Bilddateien einfach mit dem Dateimanager Dolphin von der SD-Karte auf die Festplatte. Auf der Festplatte habe ich für jedes Jahr einen Ordner eingerichtet und darin befinden sich wieder Ordner für die Monate. Die Ordner mit den Bildern benenne ich verschieden. Oft nach Orten in denen die Bilder entstanden sind, manchmal auch nach Themen (z.B. Makro-Pilze).
Ich speicher übrigens jedes Bild als JPG und RAW.

Eine erste Sichtung der Bilder führe ich mit dem schnellen und schlanken Bildbetrachter Geeqie durch. Dabei lösche ich dann gleich alle misslungenen Bilddateien.

Zur Bearbeitung der Bilder habe ich früher den GIMP genutzt. GIMP ist sicherlich fast jedem ein Begriff. Heute gebrauche ich das Programm nur noch selten. Wenn ich beispielsweise mit Texturen experimentiere oder für spezielle Aufgaben. Als ich ernsthaft mit dem Fotografieren begann (so 2008) habe ich nur die JPGs gespeichert. Als dann die RAW-Bearbeitung hinzukam, habe ich zunächst UFRaw ausprobiert, dann eine zeitlang das hervorragende, aber auch komplexe RawTherapee. Seit einigen Jahren nutze ich nun das kommerzielle Programm Corel AfterShot Pro  (ASP) in der aktuellsten Version. Das ist der einzige kommerzielle RAW-Konverter für Linux. Im Gegensatz zu RAWTherapee ist er sauschnell und relativ einfach zu bedienen. Die Installation in einem Linux 64bit System kann etwas nervig sein.

Zurück zum Workflow. ASP benötigt im Gegensatz zu Lightroom keine Kataloge und kann im Dateisystem des PCs nach Bilddateien suchen. Genauso wie eine Dateimanager. Trotzdem importiere ich meine Bilder in Kataloge. Dabei verschlagworte ich sie auch gleich in einem Rutsch. Bildern mit Schlagworten zu versehen ist ein erster, großer Schritt Ordnung in seine Bildersammlung zu bekommen. Dabei wird jedem Bild ein oder auch mehrere Schlagworte zugeordnet. Diese Worte werden meist im Katalog der Software oder auch in einer einzelnen Datei gespeichert und vereinfachen die spätere Wiederauffindbarkeit. Ich rate jedem sich über ein Schlagwortsystem Gedanken zu machen und diese Wörter auch zu nutzen.
Beim Import in den Katalog versehe ich die Bilder auch gleich mit einigen  IPTC-Informationen (Name, Copyright) und es werden einige Grundkorrekturen bei den RAWs durchgeführt (Graduation, Sättigung, Grundschärfung)
Außerdem vergebe ich Sterne und arbeite auch mit Farbetiketten.


Normalerweise findet die komplette eigentliche Bearbeitung der Bilder in AfterShot Pro statt. Andere Software (meist GIMP) nutze ich nur bei ganz speziellen Bildideen.
Ich bearbeite aber nur die Bilder, die ich weiterverwende. Meistens zeigen ich sie auf Google+, hier im Blog oder auf meiner Homepage. Wenige Bilder lasse ich ausdrucken. Erwähnen möchte ich auch noch die FotoAG des BUND Lemgo, wo ich auch schon mal Bilder hochlade. Andere SocialNetworks nutze ich nicht (mehr) oder nur vereinzelt.
Der ein oder andere möchte vielleicht wissen welche Bearbeitungsschritte ich normalerweise ausführe. Das wären: Graduation, Schärfe, Sättigung, ggf. Weißabgleich, Lichter wiederherstellen, lokaler Kontrast, lokale Bearbeitung der Farben (Luminaz, Vibrance, ggf. Farbton). Selten stempel ich auch mal einen störenden Fleck weg. Oft beschneide ich die Bilder auch. Entweder, weil ich ein anderes Format als 4:3 passender finde oder auch um Ausschnittsvergrößerungen zu bekommen. Bei den heutigen Pixelzahlen der Kameras kann man problemlos einen großen Teil des Bildes abschneiden und hat immer noch genügend Pixel ,zumindest für eine Webpräsentation, übrig. Bei Ausdrucken sieht  es aber wieder anders aus. Da sind viele Pixel schon sinnvoll.

Noch mal zusammengefasst: Import der Bilder (JPG+RAW) von SD-Karte auf Festplatte mit üblichen Dateimanager, erste Sichtung mit Geeqie, Verschlagwortung, Verwaltung und ggf. Bearbeitung mit Corel AfterShot Pro. Kalibrierung des Monitors mit ArgyllCMS und Spyder. Das wars auch schon. Andere Software nutze ich nur in Ausnahmefällen.

Bilder gibt es heute mal nicht 😉

Wer Fragen oder Ergänzungen hat, kann gerne einen Kommentar hinterlassen!










Blog-Archiv