Samstag, 19. August 2017

Der Hasselbach bei Detmold

Das Hasselbachtal bei Hiddesen in Lippe

Der Hasselbach ist ein Nebenfluss der Werre und nur 6,5 km lang. Er befindet sich in Ostwestfalen-Lippe unweit des bekannten Hermannsdenkmal.
Die ersten Kilometer fließt er durch das Naturschutzgebiet Donoperteich-Hiddeser-Bent. Dabei durchfließt der Bach drei kleine Seen.
Das Gebiet ist als Ausflugsziel sehr beliebt. Zahlreiche Wege laden zu einem entspannenden Spaziergang ein.
Der Bachbett ist tief eingeschnitten, was den Hasselbach besonders reizvoll macht.

Der Hasselbach bei Detmold
Der Hasselbach

Einsamer Pfad am Bach

Die Bilder entstanden vor etwa 3 Wochen zwischen dem Donoperteich und dem Hasselbachstausee. Obwohl der Besucherdruck gerade am Wochenende relativ hoch ist traf ich am Pfad direkt am Bach auf wenig Menschen. Die meisten Besucher nutzen den geschotterten Weg oberhalb des engen Tals.


Fotografieren ohne Stativ mit Panaleica 15/1.7

Das Wetter war jetzt eher nicht so zur Waldfotografie geeignet. Es war einigermaßen sonnig und dadurch war die Beleuchtung eher suboptimal.
(Hier gehts zum Artikel über gutes Fotowetter im Wald!)
Alle Bilder entstanden mit meiner Olympus OM-D E-M10 und dem Panasonic Leica 15/1.7.
Umgerechnet auf Kleinbild entspricht der Bildwinkel dem eines 30mm Objektives. 
Das Panaleica würde ich wählen, wenn ich mich auf eine Festbrennweite festlegen müsste. Es hat ein sehr präzise Schärfe und tolle Mikrokontraste.
Durch die Naheinstellgrenze von 20cm kann man nah ans Motiv.
Dank der hohen Lichtstärke benötigt man wenig Licht. In Kombination mit dem exzellenten Bildstabi der Olympus und dem etwas kleineren Sensor (im Vergleich zum Kleinbildformat, APS-C und Co.) der MFT-Kameras und der daraus resultierenden höheren Schärfentiefe kann ich oft auf ein Stativ verzichten.
Ein echtes Spitzenobjektiv. Einzig der kräftige Verzeichnung trübt das positive Bild. Das lässt sich aber bei Bedarf im RAW-Konverter korrigieren.
Einen guten Testbericht findet ihr hier.

Der Hasselbach bei Detmold

Sonntag, 13. August 2017

St. Ives ::: Schillerndes Juwel Cornwalls

Auf nach St. Ives


Noch einmal ein Bericht über unsere Südenglandtour im Juni. St. Ives liegt fast am westlichen Ende von Cornwall in England. Blumen, Palmen, Sandstrand und blaues Wasser werden mit dem Ort in Verbindung gebracht.
Solche Beschreibungen machten uns neugierig, so dass wir einem Besuch von St. Ives einem Ausflug nach Penzance vorzogen.
Wir fuhren mit dem Topless-Doppeldecker-Bus. Der Bus hält direkt an der Einfahrt zum Campingplatz Sennen-Cove vom Camping and Caravanning Club
Schon die Busfahrt war ein schönes Erlebnis. Bei besten Wetter hatten wir ein herrliche Aussicht über die Hecken hinweg über die Landschaft. Wenn wir sonst mit dem Bulli unterwegs waren säumten ja dichte, hohe Hecken die schmale Fahrbahn. Aussicht gleich null (aber nervenkitzel)..
St Ives Cornwall England
Blick auf St. Ives vom Busparklplatz aus

Schillerndes Juwel in Cornwalls Krone

Der Busbahnhof in St. Ives liegt hoch über die der Bucht auf der gegenüberliegenden Seite der Altstadt. Die Aussicht von dort ist wunderbar. Die Stadt war in ein wunderschönes Licht getaucht. So stelle ich mir eher das Mittelmeer vor. Kein Wunder, dass sich viele Künstler in St. Ives angesiedelt haben.
Mit St. Tropez kann man St. Ives natürlich nicht vergleichen. Ein enttäuschter Wohnmobilist hatte sich am Vortag entsprechend geäußert. Aber wer südfranzösische Verhältnisse in Cornwall erwartet hat vielleicht seinen Urlaubsort falsch gewählt..

St. Ives Telefonzelle
eine zweckentfremdete Telefonzelle nahe des Busbahnhofes.

Enge Gassen und bunte Häuser

St. Ives liegt -wie fast alle Küstenorte- an einer felsigen Bucht. In der Regel geht es relativ steil hinunter zum Meer. So auch hier, so dass es zunächst bergrunter geht. Bis zur quirligen Innenstadt sind es ein paar Meter. An der Kirche ist noch mal eine gute Gelegenheit zur Rast. Auf einer Grünfläche sind ein paar Bänke und die Aussicht ist klasse.

Kirche in St. Ives
Die Kirche liegt oberhalb der Ortschaft.

Als wir am 19 Juni dort waren schien die Sonne schon seit vielen Tagen ununterbrochen in Südengland. Entsprechend hoch war der Besucherandrang in dem beliebten Ort. Zahlreiche Restaurants, Imbisse und Läden haben sich auf die Touristen eingestellt. Sogar ein Sandstrand ist direkt im Ort vorhanden.

Stadtstrand in St. Ives
Bei sonnigen Wetter ist der Stadtstrand gut besucht.

Essen im Pub

Gegessen haben wir in einem Pub. Dort gibt es meist relativ günstiges, aber gutes Essen. Auf den Tischen sind zwar Speisekarten, bestellt wird aber an der Theke und auch gleich bezahlt. Wert am Tisch wartet, bis jemand kommt um eine Bestellung aufzunehmen verhungert (-;

The Sloop Innn St_Ives
"The Sloop Inn" Draußen war kein Platz mehr zu finden. Innen aber war genug Platz und es war angenehm kühl.

Das Sloop Inn von vorn.
Das Sloop Inn von vorn.

Bilder aus St. Ives

St_Ives Cornwall
Die Bebauung reicht fast bis an das Meer

Freitag, 4. August 2017

Rye in Südengland

Mittelalterliche Stadt


Gleich nach unserer Ankunft in Dover machten wir uns auf dem Weg nach Rye.
Die Kleinstadt liegt in der Grafschaft East Sussex und ist ein beliebter Touristenort.
Der mittelalterliche Charakter prägt den Ort. Fachwerkhäuser und das Kopfsteinpflastergassen laden zu ein Spaziergang ein.
Die bekannteste Gasse ist die Mermaid Street und das Lokal Mermaid Inn eines der berühmtesten in England.

Mermaid Street sussex england Rye
Die Mermaid Street

Schlendern durch Gassen

Direkt von Dover fuhren wir nach Rye. Wir hatten uns schon zu Hause Rye als erste Station ausgewählt. Geparkt hatten wir auf dem Parkplatz eines Supermarktes. Kleingeld für den Parkautomaten hatten wir noch nicht. Ein paar nette Engländer halfen uns aber.
Vom Parkplatz gingen wir zur Altstadt. Wir hielten uns ein paar Stunden in Rye auf und genossen unsere ersten Fish & Chips der Reise.
Unsere erste Station in England hat uns sehr gut gefallen und ich kann einen Besuch sehr empfehlen.
Später fuhren wir zum Campingplatz "Normans Bay" an der Kanalküste wo wir unsere erste Nacht in England verbrachten.

Pup am Anfang der Mermaid Street
Pup am Anfang der Mermaid Street

Montag, 24. Juli 2017

Abschluss in Folkestone

Letzte Station: Folkestone


Unsere letzte Station in England war Folkestone. Die Nachbarstadt von Dover bietet sich für eine letzte Übernachtung in England an. Bis zur Fähre nach Dover ist es nicht weit.

 
Hafen von Folkestone
Trockengefallene Fischerboote

Campingplatz am Meer


Der Campingplatz liegt in einem Gebiet namens "The Warren". Zwischen den steilen Kreidefelsen und dem Sandstrand wachsen Büsche und das Land ist zerklüftet. Die Zufahrt zur Campside ist steil und schmal, aber mit dem Campingbus gut zu erreichen. Auch große Wohnmobile standen auf dem Platz.
Der Strand war nicht weit von unserem "Pitch" (Stellplatz) entfernt. Bei Flut trennten uns eigentlich nur 20 Höhenmeter von der Brandung.
Entsprechend laut war es in der Nacht.
Wir waren schon gegen 13 Uhr am Platz und hatten noch viel Zeit.
nach Folkestone führt ein schöner Weg am Strand entlang und durch Buschland.
Nach ca 40 Minuten waren wir in der Stadt und es hat sich wirklich gelohnt.

Montag, 17. Juli 2017

Die Kathedrale von Salisbury

 Eine der bedeutendsten Kathedralen Englands

 Die Kathedrale von Salisbury (The Cathedral Church of St Mary) sollte während einer Südenglandtour unbedingt zum Programm gehören.
Das Bauwerk gilt als Perle der englischen Frühgotik. Der Kirchturm ragt 123m in die Höhe.
Eine große Rasenfläche umgibt die Kathedrale. Ähnlich wie in Pisa.
Die Grundsteinlegung war am 28. April 1220. Schon im September 1258 war ein großer Teil des Gebäudes fertig.
Und noch mal acht Jahre später war die Anlage inklusive Nebegebäuden vollendet. Eine große Leistung für die damalige Zeit. Deshalb ist der Baustil der Kirche aber auch einheitlich.

Kathedrale Salisbury

 Auf zur Besichtigung

Wir machten uns an einem sehr sonnigen Vormittag zu Fuß vom Campingplatz auf den Weg in die Altstadt. Ein großer Teil des Weges führt am Fluss Avon entlang und dann quer durch die Innenstadt bis zur Kathedrale.
Aufgrund der große, unbebauten Umgebung des Sakralbaues konnten wir zunächst das Gebäude von außen genießen. Für Bilder war das Licht etwas ungünstig, aber wir kamen am Nachmittag noch mal zurück.
Der Eintritt war relativ hoch (7,50Pfund), aber sehr gut angelegt. Wir hielten uns mehrere Stunden im Innern auf.


Die Magna Charta


Absolut sehenswert ist auch die originale Magna Charta. Dabei handelt es sich um ein Dokument von 1215. Davon existieren nur noch 4 Exemplare. Die Magna Charta verbrieft grundsätzliche Rechte des Adels gegenüber dem König und ist die Quelle des englischen Verfassungsrechtes. Im Kapitelhaus kann man sie besichtigen.

Kathedrale Salisbury Magna Charta
Magna Charta

Lebendige Kirchen


Zum Zeitpunkt unseres Besuches waren auch 300 Schulkinder da. Aufgeteilt in vielen Gruppen unternehmen sie allerhand.
Während unseres Aufenthaltes in England besuchten wir mehrere Kirchen. Was uns auffiel war, dass die Kirchen wirklich lebendig waren. Überall gibt es Sitzecken für Schüler, Irgendwelche Handarbeiten (Sitzkissen, o.ä.) und viele Ehrenamtlich in den Shops oder als Guides.

Bilder der Kathedrale

Nun aber zu den Bildern. Alle entstanden Freihand. Das Kircheninnere ist überaus raffiniert beleuchtet. Die meisten Bilder machte ich mit ISO 400. maximal haben ISO 1000 gereicht. Die Blende bewegt sich zwischen 2.8-4.0.

Menschen sind fast auf allen Bildern zu sehen. Das entspricht aber auch der Wirklichkeit. Die Kirche ist schließlich belebt und wird genutzt.  Das sollen die Fotos auch zeigen.
Die strengen Strukturen des Bauwerkes verzeihen keinen Fehler beim Fotografieren. Auch ein leichtes verkannten der Kamera fällt sofort auf. Ich habe fast bei jedem Bild versucht etwas gerade zu rücken.


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