Montag, 17. Juli 2017

Die Kathedrale von Salisbury

 Eine der bedeutendsten Kathedralen Englands

 Die Kathedrale von Salisbury (The Cathedral Church of St Mary) sollte während einer Südenglandtour unbedingt zum Programm gehören.
Das Bauwerk gilt als Perle der englischen Frühgotik. Der Kirchturm ragt 123m in die Höhe.
Eine große Rasenfläche umgibt die Kathedrale. Ähnlich wie in Pisa.
Die Grundsteinlegung war am 28. April 1220. Schon im September 1258 war ein großer Teil des Gebäudes fertig.
Und noch mal acht Jahre später war die Anlage inklusive Nebegebäuden vollendet. Eine große Leistung für die damalige Zeit. Deshalb ist der Baustil der Kirche aber auch einheitlich.

Kathedrale Salisbury

 Auf zur Besichtigung

Wir machten uns an einem sehr sonnigen Vormittag zu Fuß vom Campingplatz auf den Weg in die Altstadt. Ein großer Teil des Weges führt am Fluss Avon entlang und dann quer durch die Innenstadt bis zur Kathedrale.
Aufgrund der große, unbebauten Umgebung des Sakralbaues konnten wir zunächst das Gebäude von außen genießen. Für Bilder war das Licht etwas ungünstig, aber wir kamen am Nachmittag noch mal zurück.
Der Eintritt war relativ hoch (7,50Pfund), aber sehr gut angelegt. Wir hielten uns mehrere Stunden im Innern auf.


Die Magna Charta


Absolut sehenswert ist auch die originale Magna Charta. Dabei handelt es sich um ein Dokument von 1215. Davon existieren nur noch 4 Exemplare. Die Magna Charta verbrieft grundsätzliche Rechte des Adels gegenüber dem König und ist die Quelle des englischen Verfassungsrechtes. Im Kapitelhaus kann man sie besichtigen.

Kathedrale Salisbury Magna Charta
Magna Charta

Lebendige Kirchen


Zum Zeitpunkt unseres Besuches waren auch 300 Schulkinder da. Aufgeteilt in vielen Gruppen unternehmen sie allerhand.
Während unseres Aufenthaltes in England besuchten wir mehrere Kirchen. Was uns auffiel war, dass die Kirchen wirklich lebendig waren. Überall gibt es Sitzecken für Schüler, Irgendwelche Handarbeiten (Sitzkissen, o.ä.) und viele Ehrenamtlich in den Shops oder als Guides.

Bilder der Kathedrale

Nun aber zu den Bildern. Alle entstanden Freihand. Das Kircheninnere ist überaus raffiniert beleuchtet. Die meisten Bilder machte ich mit ISO 400. maximal haben ISO 1000 gereicht. Die Blende bewegt sich zwischen 2.8-4.0.

Menschen sind fast auf allen Bildern zu sehen. Das entspricht aber auch der Wirklichkeit. Die Kirche ist schließlich belebt und wird genutzt.  Das sollen die Fotos auch zeigen.
Die strengen Strukturen des Bauwerkes verzeihen keinen Fehler beim Fotografieren. Auch ein leichtes verkannten der Kamera fällt sofort auf. Ich habe fast bei jedem Bild versucht etwas gerade zu rücken.


Montag, 10. Juli 2017

Am Land`s End in Cornwall

Der westlichste Punkt Englands

Der landschaftliche Höhepunkt unserer Südengland/Cornwall Tour mit dem VW California war die Wanderung am Land`s End. Land`s ist der westlichste Punkt Englands. Entsprechend beliebt ist die Landzunge bei den Touristen.
Ein Hotel und mehrere andere touristische Einrichtungen wurden dort erbaut.
Viele Reisebusse machen dort Station.
Trotzdem lohnt sich ein Besuch. Die rauhe Küstenlandschaft zog uns schnell in ihren Bann.

Küste bei Sennen Cove

Rauhe Küste und Brandungswellen

Teilweise sind die zerklüfteten Klippen bis zu 60 Meter hoch. Zahlreiche Klippen und Felsen ragen aus dem Meer. Die Brandungswellen erzeugen weiße Wellenverläufe auf dem Wasser und an den Klippen brechen die Wellen und die Gischt spritzt hoch
Natürlich erzeugen die Wellen auch eine entsprechende Geräuschkulisse. Die müsst ihr euch beim betrachten der Bilder vorstellen.
Sogar ein Wrack liegt unten an den Felsen.

Wanderung entlang der Klippen

Wir fuhren mit dem Linienbus vom Campingplatz nach Sennen Cove. Dort schauten wir uns kurz die Fischerboote an und wanderten dann zum Land`s End. Zahlreiche Pfade weisen den Weg und natürlich waren auch viele andere Menschen unterwegs. Es ist aber Platz genug da.
Die Sonne brannte vom Himmel, aber der frische Küstenwind kühlte uns ausreichend ab.
Die Landspitze ist relativ flott erreicht. Erst wenige Kilometer hinter ihr wird es einsamer und wir trafen nur noch wenig Menschen.
Die Hitze forderte aber doch ihren Tribut und so entschlossen wir uns irgendwann kehrt zu machen und wanderten zurück nach Land`s End und fuhren von dort mit dem Bus zurück zum Campingplatz.

Sennen Cove Cornwall
Imbiss in Sennen Cove. Cornische Pastete sollte man probieren

Ein kleiner lebendiger Hafen in Sennen Cove Cornwall
Ein kleiner lebendiger Hafen in Sennen Cove

Sennen Cove
Blick zurück nach Sennen Cove

Dienstag, 4. Juli 2017

The Dodman Point in Cornwall

 Wanderung zum Dodman Point

 Heute zeige ich euch ein paar Bilder, die bei unserer Wanderung zum Dodman Point enstanden sind.
Vom Campingplatz California Cross fuhren wir zum hübschen Küstenort Gorran Haven um dort zu parken. Von dort führt die Wanderung zum Dodman Point, fast immer entlang der Küste mit schönen Ausblicken und wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Einzelheiten zur Wanderung findet ihr hier. Orientiert haben wir uns aber am Wanderführer "Cornwall" aus dem Conrad Stein Verlag (Amazon-Link). Und zwar die Wanderung Nr. 28.

Hemmick Beach Cornwall beach dodman
Hemmmick Beach

 Beschwerliche Anfahrt nach Gorran Haven

 Spannend war die Fahrt durch das schöne Mevagissey mit dem Camper nach Gorran Haven. Mit dem VW-Bus sind die schmalen Gassen noch so einnigermaßen zu bewältigen. Mit einem großen Wohnmobil stelle ich es mir fast unmöglich vor. Auch den Parkplatz in Gorran Haven haben wir zuerst nicht gefunden, weil das Navi die Koordinaten nicht in der nötigen Genauigkeit akzeptierte. Wer dem Navi das planen von Routen ohne Einschränkungen überlässt (wie wir) sollte bedenken, dass die Straßen oft sehr eng sind. Das betrifft besonders die Orte unten an der Küste.

 Hoch über dem Meer und am Strand

 Der Dodman Point ist der höchste Punkt an der cornischen Südküste. Ist man erst mal dort, befindet man sich 114m über dem Meer. Verfehlen kann man das Head nicht. Ein großes Steinkreuz wurde dort 1896 aufgestellt.
Aber auch Sandstrände liegen am Weg. Ein paar Höhenmeter mussten wir also schon überwinden. Wir wanderten bei sonnigem Wetter. Ideales Fotolicht herrschte sicherlich nicht, aber zum Wandern war es toll. Am Meer herrscht immer eine kühlende Brise. Dadurch unterschätzte ich aber auch die Kraft der Sonne.

 Diesmal gibt es 25 Bilder. Viel Spaß damit und vielleicht erlebt der ein oder andere die Gegend mal live!


Zu Anfang ist die Wanderung unspektakulär

Hemmick Beach Gorran Haven Dodman Point Cornwall
Aber nach wenigen Kilometern beginnt der Genuss-Hemmick Beach

Sonntag, 2. Juli 2017

Das Dartmoor und Princetown

 Moorlandschaft und Legenden

 Das Dartmoor befindet sich in der Grafschaft Devon. Der Nationalpark umfasst etwa 950qkm. Die Hügel erreichen ein Höhe von bis zu 600m. Heide- und Moorflächen bedecken das Gebiet. Die flachen Hügel werden Tors genannt und sind oft von großen Granitfelsen bedeckt.
Dort soll der kopflose Reiter unterwegs gewesen sein und auch der Hund von Baskerville ist bekannt. Ein riesiges Gefängnis (in Princetown)  trägt zum unheimlichen Ruf der Gegend bei.

Dartmoor Schafe Stinmauer Tor Weide
Schafe ziehen ohne Hast über die Weide

Mit dem Auto durch das Dartmoor

Wir hatten urspünglich vor auf einem Campingplatz in der Nähe von Tavistock zu übernachte, der aber schon voll war. So entschlossen wir uns mit dem Bully durch Teile des Dartmoors zu fahren und Princetown einen Besuch abzustatten.
Sobald man ein "Cattle Grid" überfährt muss man damit rechnen, dass Schafe, Rinder oder Pferde die Fahrbahn kreuzen. Es gibt zahlreiche Parkplätze um dort zu halten und die Aussicht über die karge, hügelige Landschaft zu genießen. Das haben wir auch ausgiebig getan.
Zahlreiche Flüsse durchziehen die Landschaft. Alles ist frei zugänglich. Ein Wegegebot gibt es trotz Nationalpark nicht. Das dient dazu die empfindlichen Flächen vor Trittschäden zu schützen. Von daher nutzten viele Briten die Wiesen an den Flüßen für ein Picknick. Auch wir haben unsere Füße im klaren Flußwasser abgekühlt. Das Wetter war sonnig und warm.

Dartmoor Fluss Picknick
Ein naturbelassener Flusslauf im Dartmoor


Princetown

In Princetown (höchstgelegener Ort im Moor) fuhren wir auf den Parkplatz und sahen uns etwas um. Dort befindet sich ein Besucherzentrum und auch das berühmte Gefängnis mit Museum. Das riesige Gefängnis konnten wir von der Zufahrtstraße gut sehen, aber im Ort selbst blieb es fast unsichtbar. Auf einen Besuch haben wir verzichtet. Nur die Kirche haben wir ausführlich erkundet.
In der Kirche "St Michael and All Angels" wird an die Kriegsgefangenen erinnert, die im Gefängnis einsaßen. Um 1812 gab es einen Krieg zwischen dem Vereinigten Königreich und den USA. Kriegsgefangene Amerikaner wurden in das Gefängnis gebracht und auch einige Franzosen. Die Gefangenen haben die Kirche zwischen 1812 und 1814 erbaut.
Ansonsten hat der Ort nicht viel zu bieten und wirkt etwas trostlos. Das passt aber prima zur Moorlandschaft.

Die Kirche St. Michael in Princetown Church
Die Kirche St. Michael in Princetown

Die Bilder aus dem Dartmoor

Das Wetter war während unseres Besuches sonnig und warm. Die Weiter der Landschaft in Bildern widerzuspiegeln ist nicht einfach. Zudem war das Licht eher unfotogen.
Ich hoffe, dass die Bilder trotzdem einen kleinen Eindruck vermitteln. Solltet ihr mal in Südengland unterwegs sein, empfehle ich einen Besuch des Dartmoor.

Einige Brücken müssen überquert werden. Aber auch von unten spannend

Donnerstag, 29. Juni 2017

Die Kreidefelsen von Beachy Head in Südengland

 An der Südküste Englands

"Beachy Head" werden die Kreidefelsen an der Südküste Englands genannt. Mit 162m über dem Meeresspiegel die höchsten in Großbritannien.
Die Stadt Eastbourne ist nur wenige Kilometer entfernt. Von dort kann man mit einem Bus zu den Felsen fahren. Natürlich gibt es auch Parkplätze dort.

Beachy Head Kreidefelsen England
Beachy Head


Spaziergang entlang der Felsen

Eine Wanderungen an den Felsen entlang ist beeindruckend. Auf dem Weg sieht man ein paar kleine Denkmäler und auch einige Kreuze. Bis zu 80 Menschen stürzen sich jährlich dort in den Tod. Deshalb sind immer Seelsorger vor Ort.
Vom Parkplatz am Pub bis zum alten Leuchtturm "Belle Tout Lighthouse" sind es etwas 2km. Man geht über Gras und es gebt genug Platz.

Zwei Leuchttürme

Es gibt gleich zwei Leuchttürme. Einmal das "Belle Tout Lighthouse" von 1831 der oben auf den Klippen steht (heute in Privatbesitz) und den neueren Turm von 1902, der sich vor den Felsen im Meer befindet

Beachy Head Pub

Als wir am 12.Juni dort waren blies zunächst der Wind heftig, aber auch die Sonne schien, so dass es ziemlich angenehm war. Nach dem Weg zu alten Leuchtturm und zurück zum Parkplatz beim Beachy Head Pub kehrten wir dort ein. Von der Außenterrasse hatten wir eine schöne Aussicht.
Das Visitors Center befindet sich nebenan.

Die Bilder

Bilder gibt es natürlich auch. Für eine größere Ansicht, bitte auf ein Bild klicken (wie immer im Blog).

Beachy Head Eastborne England Kreidefelsen
Blick nach Eastbourne

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